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AWO-Mitte Info, Nr. 51 / Mai - August 2018 für unsere Mitglieder und Freunde 

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News der AWO Berlin-Mitte

Hier auf diesen Seiten finden Sie die News aus der Arbeit unseres Kreisverbandes und seiner Einrichtungen und Projekte.

 

Berlin, 10. Januar 2018 - Im Rahmen der Koalitionsverhandlungen kam der Rot-Rot-Grüne Senat darin überein „zusammen mit der Stadtgesellschaft ein neues Konzept zur Integration und Partizipation geflüchteter Menschen“ zu entwickeln. Die Arbeit der hierfür eingerichteten neun thematischen Facharbeitsgruppen (FAGs) geht im Januar 2018 zu Ende. Damit endet vorerst auch der Dialog zwischen der Berliner Verwaltung und der Zivilgesellschaft. Das Berliner Netzwerk für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge (BNS) nimmt dies zum Anlass, insbesondere zum organisatorischen Rahmen sowie dem Prozess der Arbeit in den FAGs Stellung zu beziehen.

Die AWO Berlin-Mitte e.V. beteiligt sich mit der Einrichtung Frauenladen an der Symbolwahl für Migrantinnen und Migranten ohne Wahlrecht, die vom 11.-17. September 2017 im Bezirk Mitte stattfindet. „Wir freuen uns sehr, diese wichtige Aktion unterstützen zu können und sind dem Bezirk für die Initiative dankbar. Zur anstehenden Bundestagswahl dürfen knapp 7,8 Millionen in Deutschland lebende Migrantinnen und Migranten nicht wählen. Diese Zahl ist erschreckend hoch und wir setzen uns mit der Aktion für mehr politische Beteiligung dieser Menschen ein“, so Manfred Nowak, Kreisvorsitzender der AWO Berlin-Mitte.

Sie war Dienstmagd, Schneiderin, Fabrikarbeiterin. Und schon zu einer Zeit politisch hochengagiert, in der Frauen Politik gänzlich verboten war. Ihr Wirken sollte die deutsche Geschichte verändern. Jetzt bekommt sie endlich das Denkmal, das sie verdient.

Mit „Meine Herren und Damen…“ beginnt die historische Rede, die Marie Juchacz am 19. Februar 1919 als erste weibliche Abgeordnete vor einem deutschen Parlament hält. Schon für diese Rede wird sie in die Geschichte eingehen, dabei ist sie in einem langen Leben politischen Engagements nur eine von vielen bemerkenswerten Taten.

Am 5. August konnten der Kreisvorsitzende Manfred Nowak und zahlreiche AWO-Mitglieder prominenten Besuch in der Freizeitstätte Schillerpark begrüßen. Einer Einladung der achten Abteilung folgend, besuchten AWO-Präsident Wilhelm Schmidt und die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Eva Högl die Einrichtung, um über aktuelle sozialpolitische Themen zu berichten und zu diskutieren.

Direktverfahren missachtet die Rechte besonders schutzbedürftiger Geflüchteter

Berliner Netzwerk fordert Schließung von Ankunftszentren und lehnt Direktverfahren ab

Seit September 2016 besteht das Berliner Ankunftszentrum an den Standorten Bundesallee und Flughafen Tempelhof. In den Ankunftszentren aller Bundesländer sollen Asylverfahren durch sogenannte Direktverfahren effizienter gestaltet werden. Antragsteller*innen mit sehr hoher und sehr niedriger Bleibeperspektive werden vor Ort innerhalb einiger Tage angehört und beschieden. Die als komplexer angesehenen Fälle werden an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge weitergeleitet und im regulären Verfahren entschieden.